Folgen der Adipositas

Folgen AdipositasGenau so vielfältig wie die Ursachen und möglichen Einflussfaktoren einer Adipositas-Erkrankung sind auch die Gründe für verzweifelte Patientinnen und Patienten, die nach einem Ausweg aus der Erkrankung suchen, in die sich in vielen Fällen selbst hineinmanövriert haben. Denn tatsächlich sind Adipositas-Patienten nur sehr selten gänzlich unschuldig an ihrer Erkrankung, beispielsweise wenn die Fettsucht als Nebenwirkung einer Krankheit oder einer medikamentösen Behandlung auftritt. Bekannte Beispiele für die Adipositas als Nebenwirkung sind unter anderem die Einnahme von Insulin, Antidepressiva, Betablocker oder Neuroleptika.

 

In der überwiegenden Zahl aller Fälle von Adipositas-Erkrankungen liegen die Ursachen der Erkrankung aber ganz klar im Einflussbereich der Patientinnen und Patienten und die Fettleibigkeit ist das Ergebnis jahrelangen Fehlverhaltens und unter Umständen jahrelanger Fehlernährung. Neben den möglichen körperlichen Folgeschäden und einer deutlichen Verkürzung der Lebenserwartung, die eine unbehandelte Adipositas nach sich ziehen kann, sind auch die psychischen Folgen der Fettsucht nicht zu unterschätzen. Weil Fettleibigkeit, auch wenn sie immer häufiger wird, in Gesellschaft und Beruf nicht toleriert wird, fühlen sich Adipositas-Betroffenene sehr häufig als Außenseiter und Versager, sowohl in beruflicher als auch meist in privater Hinsicht. Der seelische Druck, der durch diesen Zustand der Ausgrenzung auf den Erkrankten lastet, wird in vielen Fällen schließlich so hoch, dass Depressionen, andere psychische Erkrankungen und auch Suizidversuche zu den Folgen einer unbehandelten Adipositas zählen.

Die Fettleibigkeit aber rein als Erkrankung willensschwacher Menschen hinzustellen, die ihren Nahrungskonsum nicht im Griff haben, greift viel zu kurz. Treffender als der Begriff Fettleibigkeit ist in diesem Zusammenhang auch eigentlich die Bezeichnung Fettsucht, den ähnlich wie bei einer Nikotin- oder Spielsucht brauchen auch fett- bzw. esssüchtige Menschen Unterstützung von außen. Viele Adipositas-Patienten waren und sind sogar äußerst aktiv im Kampf gegen ihre Erkrankung und haben zahlreiche Diäten und Ernährungsberatungen hinter sich.

Bei milderen Schweregraden der Adipositas können die Betroffenen sich immerhin auch noch sportlich betätigen, wenn eine schwerere Stufe der Erkrankung erreicht wurde, so ist die Belastung für den Bewegungs- und Stützapparat des Körpers meist bereits so hoch, dass selbst normale Bewegungsabläufe schwer fallen. Besonders fatal ist in diesem Zusammenhang das Auftreten der Asipositas in Kinder- und Jugendjahren, hier können Knochenwachstumsstörungen, Knochendeformationen und Wirbelsäulenverkrümmungen auftreten.

Wer als Adipositas-Erkrankter, oft über Jahre, sportliche Gehversuche, Diäten und Beratungen über sich hat ergehen lassen, ist nicht selten verzweifelt und wünscht sich eine einfachere Methode zur Behandlung der Erkrankung, um das Körpergewicht zumindest soweit zu reduzieren, dass normale Bewegungsabläufe wieder ohne Beschwerden möglich sind. Nur mit einer endoskopischen oder operativen Maßnahme zur Magenverkleinerung ist es aber leider nicht getan, parallel zu dieser oft notwendigen Maßnahme, muss den Betroffenen eine grundlegende Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten gelingen. Die Motivation für diesen Schritt ist bei den Patienten in vielen Fällen dann auch tatsächlich gegeben, denn niemand ist schließlich glücklich und lebensfroh, wenn das Übergewicht des eigenen Körpers alle Bereiche des Lebens negativ beeinflusst.

 

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